Bewerbung

Wie Sie persönliche Mailadressen von Ansprechpartnern ermitteln

Kennen Sie das? Sie möchten an jemanden persönlich eine E-Mail schreiben, haben aber nur eine allgemeine Mailadresse wie info@firma.de? Oder Sie möchten per Mail eine Bewerbung verschicken. Sie haben zwar den Namen des Ansprechpartners aber seine Mailadresse nicht?

Für diese Fälle habe ich zwei praktische Tipps für Sie.

1. Suchen Sie mit Google nach der Mailadresse

Geben Sie folgende Suche in das Eingabefeld ein:

„email * * firma.de“

Ersetzen Sie dabei firma.de durch den Domain-Namen des Unternehmens, für das Sie die Mailadresse suchen. Wichtig: Die Anführungszeichen müssen Sie mit eingeben.

Wenn Sie Glück haben, finden Sie auf diesem Weg direkt die Mailadresse Ihres gewünschten Ansprechpartners. Häufiger finden Sie allerdings andere persönliche Mailadressen aus dem Unternehmen. Aus diesen können Sie dann das Muster ableiten, nachdem dort Mailaressen vergeben werden.

Hier habe ich eine kleine Demonstration für Sie. Schauen Sie, wie die Mailadressen der Abgeordneten des Deutschen Bundestages aufgebaut sind: „email * * bundestag.de“

2. Probieren Sie es mit der Trial-and-Error-Methode

Falls Sie mit der Google-Suche nicht fündig werden, können Sie Ihre Mail auch an mehrere Adressen senden, die nach den gängigsten Grundmustern aufgebaut sind:

vorname.nachname@firma.de – holger.moller@firma.de
nachname.vorname@firma.de – moller.holger@firma.de
nachname@firma.de – moller@firma.de
vorname@firma.de – holger@firma.de
initialvornamenachname@firma.de – hmoller@firma.de
initialvornameinitialnachname@firma.de – hm@firma.de

So können Sie die Trial-and-Error-Methode praktisch umsetzen:

Das erste Schema ist das gebräuchlichste von allen – besonders in Großunternehmen. Setzen Sie diese Adresse deshalb ins Empfängerfeld. Am besten maskieren Sie diese Adresse, damit es nicht so auffällt, falls sie falsch ist: „Holger Moller“ <holger.moller@firma.de> An alle weiteren Adressen versenden Sie die Mail als Blindkopie (bcc:).

Die Mails, die an ungültige Adressen gegangen sind, kommen in der Regel innerhalb weniger Minuten bis zu mehreren Stunden mit einer Fehlermeldung zurück. Die Mailadresse, von der nichts zurückkommt, ist Ihre gesuchte.

Update 16.11.2014:

Wie ich gestern via Xing erfahren habe, gibt es durchaus Firmen, die mehrere Mailaccounts nach unterschiedlichen Adressmustern für eine Person anlegen – genau für den Fall, dass jemand die Mailadresse aus dem Kopf eingibt. (Herzlichen Dank für diese Information an Ralf Leifel)

Daher kann Ihre Mail beim Empfänger mehrfach eingehen, wenn Sie mit bcc: an verschiedene mögliche Adressen arbeiten. Das kommt wahrscheinlich nicht so gut an.

Also variieren Sie die Methode besser: Senden Sie Ihre Mail zunächst nur an eine Mailadresse. (Ich empfehle vorname.nachname@firma.de) Wenn Sie eine Fehlermeldung erhalten, probieren Sie ein anderes Adressmuster. Diesen Schritt wiederholen Sie ggf. mehrfach.

Viel Erfolg beim Ausprobieren und herzliche Grüße

Holger Moller

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