Tag 5: Wie Du zu aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen kommst

90% aller Bewerbungen werden von Personalern als mehr oder weniger unbrauchbar eingestuft, weil es ihnen an der nötigen Aussagekraft mangelt. Wenn es Dir gelingt, aussagekräftige Unterlagen zu erarbeiten, dann kannst Du Dir im Bewerbungsprozess handfeste Vorteile verschaffen und Deine Einladungsquote verbessern.

So bereitest Du die Erstellung aussagekräftiger Unterlagen vor:

  1. Besorge Dir eine gute Anleitung, gehe sie durch und arbeite danach.
    Ich empfehle Dir diese beiden Anleitungen:
    Kexpa Selbstlernkurs: Top-Anschreiben verfassen (5,98 €)
    Kexpa Selbstlernkurs: Top-Lebenslauf erstellen (19,98 €)
  2. Erstelle eine Basisversion Deines Lebenslaufs.
  3. Erstelle eine Basisversion für Dein Anschreiben.
    (Wenn Du Dich für verschiedene Bereiche oder Positionen bewerben möchtest, erstelle jeweils ein eigenes Basisanschreiben.)
  4. Teste zunächst selbst Dein Anschreiben.
    Hier findest Du eine Anleitung dazu.
  5. Lass dann sicherheitshalber Deinen Basislebenslauf und wenigstens ein Basisanschreiben noch von einem erfahrenen Experten checken.
    Viele Hochschulen bieten Ihren Studierenden einen kostenlosen Unterlagencheck über den Career Service. Meist können sich auch Alumni bis zu einem Jahr nach dem Studienabschluss noch beraten lassen. Erkundige Dich danach.

Mit diesen Vorbereitungen bist Du gut gerüstet, um aussagekräftige Bewerbungen zu schreiben.

So kannst Du vorgehen, um eine überzeugende Bewerbung zu erstellen:

  1. Analysiere immer sorgfältig das Stellenangebot:
    Kannst Du den Anforderungen voll entsprechen? Wenn nein, kannst Du Deine Bewerbung trotzdem überzeugend begründen?
    Bewirb Dich nur, wenn Du echte Chancen siehst, zu überzeugen. Vorhersehbare Absagen kannst Du Dir so ersparen.
  2. Verfasse „quick and dirty“ einen ersten Entwurf des Anschreibens.
    (Probiere aus, ob es für Dich leichter ist, das Basisschreiben zu modifizieren oder jeweils ganz neu zu schreiben.)
  3. Wenn irgend möglich lass den Entwurf mindestens einen halben Tag – besser noch über Nacht – liegen, um Abstand davon zu gewinnen.
  4. Überarbeite den Entwurf inhaltlich. Mit Abstand wirst Du leichter erkennen, was Du eleganter, präziser, straffer formulieren kannst.
  5. Prüfe Grammatik und Rechtschreibung.
  6. Passe ggf. den Lebenslauf so an, dass er Deine Bewerbung optimal unterstützt.
  7. Lasse zum Schluss Anschreiben und Lebenslauf von 1 oder 2 Freunden oder Bekannten auf Rechtschreibfehler gegenlesen.

Bonustipp: Weitere Links zu hilfreichen Ressourcen

(Diese Ressourcen sind kostenlos.)

Deine Aufgabe für heute:

Prüfe, ob Du Optimierungsmöglichkeiten für Deinen Prozess der Unterlagenerstellung findest, und überlege, welche Schritte Du dazu unternehmen möchtest.

 

Und hier geht es zur Xing-Gruppe für ausführlicheren Austausch.

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