Berufseinstieg, Bewerbung

7 sichere Tipps, wie Du die Jobsuche vermasselst

1.) Geh davon aus, dass die Arbeitgeber Dir hinterherlaufen. Daher brauchst Du Dich eigentlich gar nicht bewerben. Und wenn doch, genügt es, auf Dein XING- oder LinkedIn-Profil oder einen Lebenslauf im Netz hinzuweisen. Formelle Bewerbungen sind einfach out.

2.) Für den Fall, dass Du Dich entgegen obigem Rat doch einmal formell bewerben möchtest, empfiehlt es sich, eine Standardbewerbung zu haben, bei der Du lediglich die Firmenadresse und den Namen des Ansprechpartners austauscht. Dann ist diese lästige Arbeit ruckzuck erledigt. – Damit das klappt, muss die Standardbewerbung natürlich so formuliert sein, dass sie für alle möglichen Stellenangebote passt.

3.) Und wenn das mit der formellen Bewerbung auch noch zu gewagt erscheint, gibt es einfache Abhilfe: Bau ein paar Rechtschreibfehler in Deine Bewerbungsunterlagen ein. Ein einziger könnte eventuell zu wenig sein, aber drei bis vier reichen ganz bestimmt.

4.) Lass daher auch niemals Deine Unterlagen von jemandem Korrektur lesen. Deine mühsam eingearbeiteten Fehler könnten sonst zu früh entdeckt werden.

5.) Einzig und allein bei der Vorbereitung auf die Gehaltsfrage solltest Du Dir etwas Arbeit machen und recherchieren: Wenn Du mit Deiner Gehaltsforderung nicht mindestens 20 Prozent – besser 30 Prozent – über dem für Deine Position marktüblichen Gehalt liegst, könntest Du sonst vielleicht den Job bekommen.

6.) Generell solltest Du, wenn Du zum Beispiel für morgen eine Stelle suchst, Dich frühestens heute um die Jobsuche kümmern. So kannst Du effizient vermeiden, dass sich die Bewerbungsphase zu einer länger dauernden und stressigen Geschichte auswächst.

7.) Außerdem gilt, dass Du strikt Deinen spontanen Impulsen folgst (und diese keinesfalls durch kritisches Hinterfragen sabotierst): Was für ein Job? Wo? Bei welcher Art von Unternehmen? Zeig Dich einfach flexibel. Ziele und Planung führen nur zu Steifheit. (Irgendwelche Leute empfehlen gar, die Jobsuche wie ein Projekt zu managen. Unglaublich, aber wahr!)

Gutes Scheitern bei der Jobsuche !

 

P.S.: Für alle, die auf meine sicheren Tipps nichts geben, ist vielleicht diese Seite hilfreich.

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Fundstücke

Scheitern in Studium und Beruf: Vom Sturz ins Bodenlose bis zur Rückkehr ins Leben.

Berufliches Scheitern und Scheitern im Studium kann Menschen so stark aus der Bahn werfen wie der Verlust eines nahen Angehörigen. Betroffene durchlaufen in der Bewältigung vier Phasen:

  1. Schock
  2. Verdrängung
  3. Rationale Akzeptanz gepaart mit emotionaler Ablehnung
  4. Emotionale Akzeptanz

Erst wenn auch emotionale Akzeptanz erreicht ist, ist ein Mensch wieder offen für neue Ziele und Projekte.
Details dazu finden Sie im verlinkten Artikel aus der Süddeutschen:
Scheitern im Beruf: Der Sturz ins Bodenlose

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